Wo soll man anfangen bei der Beschreibung von einem Sunbeam Tiger? Es sind so viele Anekdoten zu erzählen. In dem Jahr 1959 wurde der Sunbeam Alpine Series 1 von der Rootes Group introduziert. Der Alpine hatte einen 1.5 Liter 4-Zylinder Motor und leistete 83,5 PS. Der Verkaufsleiter der Rootes Group für die Westküste der USA, Ian Garrad, erkannte, dass das Image des Sunbeam Alpine das eines Tourenwagens und nicht das eines Sportwagens war. Er wollte dieses Image ändern, wobei er den erfolgreichen Shelby Cobra – einen britischen Sportwagen (AC Ace) mit amerikanischen V8-Motor zum Vorbild nahm. Es wurde anfangs versucht eine Zusammenarbeit mit Ferrari zu gründen, aber leider ohne Erfolg. Der Vater von Ian Garrad war Rennleiter bei Rootes und er hatte eine Zusammenarbeit mit Jack Brabham, er hat vorgeschlagen die Fachkenntnisse von Carroll Shelby einzusetzen, weil Shelby schon eine ähnliche Erfahrung gemacht hatte mit dem AC Cobra. Carroll Shelby hat positiv reagiert und Norman Garrad gab diese Idee dann weiter an seinem Sohn Ian Garrad. Ein Alpine Fahrzeug war in diesem Moment nicht vorhanden in den USA, also wusste man nicht ob der V8 Motor überhaupt passen würde. Mitarbeiter von Sunbeam in Groß Britannien haben dann mit einem Stock eine grobe Messung durchgeführt und stellten fest, dass der V8-Motor passen müsste. Carroll Shelby war mit diesen Auskünften zufrieden und die Entscheidung wurden genommen um einen V8-Motor einzubauen. Es wurde eine Reihe von V8-Motoren untersucht und entschieden wurde, dass der neue Windsor-V8-Motor von Ford mit einem Hubraum von 4261 cm³ (260 ci.) und einer Leistung von 164 bhp (121 kW) gut zwischen die Längsträger des Alpine passen würde. Sunbeam beauftragte Carroll Shelby, einen funktionierenden Prototyp herzustellen, und gewährte hierfür ein Budget von 10000 US-$. Der Prototyp wurde von Shelbys Mitarbeiter George Boskoff angefertigt und das Ergebnis für gut genug befunden, als Produktionsmuster nach England geschickt zu werden. Dies Alles geschah ohne Mittwissen von dem Inhaber, Lord Rootes. Für Garrad dauerte dies Alles viel zu lange und es wurde ein zweiter Alpine Series II wurde Ken Miles, einem ehemaligen Shelby-Mitarbeiter, guten Rennfahrer und Autobauer, übergeben, und er baute in weniger als einer Woche einen 4261 cm³ - V8-Motor und eine 2-Gang-Automatik ein, und das für nur 600 US-$. Ian Garrad hat den Direktor John Parks eingeladen für eine Probefahrt und beide Herren waren beeindruckt von den Fahreigenschaften. In diesem Moment wurde auch entschieden Lord Rootes zu informieren. Er war ziemlich unzufrieden, dass das Projekt ohne sein Mitwissen entwickelt war. Einigermassen war er doch begeistert und er bat das Prototype nach England zu verschiffen für eine Probefahrt. Einige Wochen später hat er nach der Probefahrt sofort Henry Ford II kontaktiert um 3000 Ford Motoren zu bestellen. Das Rootes Unternehmen war ziemlich bürokratisch, Lord Rootes hatte es fürs Sagen und normalerweise dauerte es bis zu 4 Jahren bevor man ein Auto im Showroom bewundern konnte. In diesem Fall hatte er zugestimmt um den Sunbeam Tiger 8 Monate später bei dem Motorshow von 1964 in New York zu introduzieren. Bei Shelby war man natürlich enttäuscht, das Rootes Unternehmen befürchtete nämlich die immer enger werdende Zusammenarbeit von Shelby mit dem Konkurrenten Ford. Zur Wiedergutmachung hat Shelby dafür laut sagen bei jedem verkauften Sunbeam Tiger ein Lizenzgebühren bekommen. Der Sunbeam Tiger wurde also in England produziert. Obwohl der Tiger in Vergleich zu dem Alpine einen V8-Motor hatte, ein größeres Getriebe, eine “Rack und Pinion“ Lenkung und andere kleinere Sachen war der Gewicht nur. um die 20% höher. Die Gewichtsverteilung war mit 51.7 und 48.3 Prozent fast gleich. Die Bestellung von 3000 Motoren war keine Prahlerei, denn es wurden insgesamt 7129 Sunbeam Tigers verkauft. Eine letzte Anekdote: um den V8-Motor in der Karosserie zu montieren zu können, wurde mit einem Vorschlaghammer der Feuerwand etwas zurückgeschlagen. So etwas kann man sich heute nicht mehr vorstellen, aber damit kann man auf jeden Fall erkennen ob es sich um einen echten Sunbeam Tiger handelt. Bei unserem Sunbeam Tiger handelt es sich um eine Toprestaurierung, eine Restaurierung mit einem sehr hohen Niveau. Die ganze Restaurierung wurde ausführlich fotodokumentiert. Fast jedes Auto sieht nach einer Restaurierung gut aus und erst nach einigen Jahren kann man erkennen ob es sich um eine Toprestaurierung handelt und bei diesem Auto ist das der Fall. Die wunderschöne dunkelgrüne Lackierung befindet sich in einem gepflegten Zustand, die schöne und glatte Karosserie hat korrekte Passungen. Das robuste Chassis ist absolut rostfrei. Auch das Interieur wurde komplett restauriert und sieht noch immer sehr gut aus. Das Auto wurde versehen mit einem sogenannten Hirst Short Shifter. Das Verdeck befindet sich in einem guten Zustand und schließt einwandfrei. Die Technik befindet sich in einem sehr guten Zustand, der 4.3 Liter V8 Ford Motor wurde komplett revidiert, die Krümmer wurden keramisch beschichtet für eine bessere Wärmeableitung. Das 4-Gang Schaltgetriebe funktioniert einwandfrei. Der V8 läuft ausgezeichnet und hat einen fantastischen Sound, der britischen Roadster wiegt nur 1203 Kg, so dass Fahrspaß garantiert ist. Auch nach aktuellen Maßstaben ist der Sunbeam Tiger noch immer ein schnelles Auto. Die Fertigung des Tiger währte nur von 1964 bis 1967, als Chrysler die Rootes Group übernahm. Chrysler wollte kein Auto mit Ford-Motor verkaufen und hatte selbst keinen geeigneten Motor. Chrysler-V8-Motoren hatten alle den Verteiler am hinteren Ende des Motors, und so war es nicht möglich, diese Motoren ohne große und teure Umbauten in den Motorraum des Sunbeam einzubauen. So wurde die Produktion des Tiger eingestellt. Der Sunbeam Tiger ist heute als klassischer Sportwagen sehr beliebt und hat ein erstaunliches Potential für historische Rennwettbewerbe. Die Gallery Aaldering in den Niederlanden existiert seit 1975 und ist Marktführer in Europa im Bereich von klassischen Fahzreugen. Es sind immer 400 klassische Fahzreuge und Sportwagen auf Vorrat. Bitte besuchen Sie unsere Website www.gallery-aaldering.com für den aktuellen Vorrat und weitere Informationen. Alle gezeigte Fahrzeuge sind zu besichtingen in unseren Ausstellungsräumen. Wir haben unseren Sitz unweit der deutschen Grenze, 95 Km Entfernung von Düsseldorf und 90 Km Entfernung von Amsterdam, gut erreichbar mit dem Zug, Auto, Taxi und Flugzeug. 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Specification

Kraftstoff: Benzin
Modell: Cabriolet
Getriebe: Schaltgetriebe
Kilometerstand: 11646 Km
Power: -
Jahr: 1966
MwSt./Marge: Marge
Preis: € 86.500,-
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