Austin Healey 100/4 “SCCA-racer ’53-’64”

KarosserieKabriolett
GetriebeHandschalter
Kilometerstand27769 km
Jahr1953
MwSt. / MargeMarge
  • Oldest Healey race car in the world believed by international AH connoisseurs
  • Fully sourced history by Jeff Knudsen and others
  • "Lost and found" - Barn-discovered in 1994 in Columbia-USA
  • Periodically correct modifications such as Alfin aluminum drum brakes
  • Restored by AH specialist
  • Fully documented with photos
112.500,-

Import Export

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Dieses Exemplar ist für die Geschichtsbücher. Und für den Enthusiasten mit einer tiefen Wertschätzung für wahre Motorsporttradition. Dieses 1953 100/4 ist laut internationalen Healey-Experten der älteste Renn-Healey der Welt, der jemals außerhalb des Werks auf die Rennstrecke ging.

1953 wurde dieser Austin Healey in die USA verschifft. Sein Ziel: Wichita Falls, Texas. Und wer arbeitete damals dort? Niemand anderes als Carroll Shelby. Alles ist in den Healey-Unterlagen dokumentiert, die dem Auto beiliegen. Von diesem Zeitpunkt an fuhr dieser Austin Healey bis 1962 aktiv in der SCCA-Klasse.

Nach einer langen und wettbewerbsintensiven Rennkarriere verschwand das Auto aus der Öffentlichkeit, bis es 1994 wieder auftauchte. Ein wahrer Fund in Columbia, South Carolina. Ein Scheunenfund der Extraklasse. Das Auto landete dann in den Händen von Jeff Knudsen, einer bekannten Persönlichkeit der Healey-Community. Sein Plan war es, es zu restaurieren und wieder auf die Rennstrecke zu bringen. Daraus wurde nichts, und das Auto ging schließlich an einen neuen Besitzer über.

Die Restaurierung wurde von einem Healey-Spezialisten durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf zeitgemäßen Komponenten wie den seltenen Alfin-Aluminium-Bremstrommeln, die damals speziell für den Rennsport eingebaut wurden. Auch die restliche Bremsanlage wurde leichter gemacht, da jedes Pfund auf der Rennstrecke einen Unterschied machte.

Dank der Restaurierung und der mechanischen Überholung ist die Karosserie sauber und gerade, der Lack präsentiert sich wunderschön, die Räder sehen scharf aus und der Innenraum spiegelt seine Rallye-Wurzeln wider: charaktervoll, sportlich und ordentlich ausgestattet. Nichts übertrieben, genau richtig. Und er fährt sich so, wie er soll. Knackiges Schalten, solide Leistungsabgabe und voll einsatzbereit für Straße und Rennstrecke.

Und dann ist da noch die Dokumentation. Sie ist eine wahre Fundgrube historischer Informationen. Fotos aus der Zeit, Briefe, Rennberichte, Rechnungen – alles wurde sorgfältig aufbewahrt. Allein das Durchblättern des Archivs ist ein Erlebnis für sich. Man kann die Vergangenheit des Autos förmlich lebendig werden lassen. Man bekommt einen Eindruck davon, wie es in den 1950er-Jahren gewesen sein muss, als dieser Healey über die Rennstrecke brauste.

Zur Einordnung: Der Austin Healey 100 entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen Donald Healey und Austin-Chef Leonard Lord. Das Auto feierte sein Debüt auf der Earls Court Motor Show 1952 und war sofort ein Erfolg. Es erreichte über 100 Meilen pro Stunde, war leicht, erschwinglich und sowohl bei Rallyefahrern als auch bei Wochenend-Cruisern beliebt.

Dies ist ein ganz besonderer Austin Healey für den wahren Kenner. Interessiert? Kontaktieren Sie uns Gallery Aaldering Heute. Seit 1975 in Familienbesitz, verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrung im weltweiten Export von Oldtimern. Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten.