Fiat 500 Apri “Restored and redesigned”

Neu eingetroffen
KarosserieKabriolett
GetriebeHandschalter
Kilometerstand79747 km
Jahr1973
MwSt. / MargeMarge
  • "Restored and redesigned" - Underwent a complete rebuild with Nanni optimization
  • More than €5.000 spent on paintwork - When it's almost too beautiful to drive
  • Nanni stands for quality parts
  • Originally a 500F - the “F” probably stands for “fast” now - thanks to the potent 650cc engine
  • Comes with Dutch registration and documented restoration
  • One of the best-driving 500s
23.750,-

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Das Der Fiat 500 wurde 1957 als kleiner und erschwinglicher Wagen für den Alltag eingeführt. Er war einfach, leicht und kompakt, aber vor allem hatte er eine Form, die praktisch jeder wiedererkannte. Auf einem Parkplatz, der heute von einem einzigen SUV belegt wird, könnten – bildlich gesprochen – zwei davon Platz finden. Und man hätte wahrscheinlich immer noch genug Raum, um dazwischen hindurchzugehen.

Der Fiat 500 F kam 1965 auf den Markt und wurde zur meistproduzierten Version des klassischen Fiat 500. Zu den Änderungen gehörten unter anderem konventionell angeschlagene Türen und diverse technische Verbesserungen am Antriebsstrang. Serienmäßig war er mit einem luftgekühlten 499.5-cm³-Zweizylindermotor mit 18 PS ausgestattet. Nicht schnell, aber Höchstgeschwindigkeit war auch nie das ursprüngliche Ziel.

Den Unterlagen zufolge war dieser Fiat ursprünglich ein Fiat 500 F und wurde im Zuge einer umfassenden Restaurierung komplett umgebaut und neu interpretiert. Dabei wurde das gesamte Dach hinter der Windschutzscheibe entfernt. Türen und Karosserieseiten blieben erhalten, wodurch der Wagen deutlich mehr ist als ein gewöhnlicher Fiat 500 mit zurückgeklapptem Stoffverdeck. Es handelt sich also um einen individuell gefertigten, vollständig offenen Fiat 500, dessen Name „Apri“ – italienisch für „offen“ – dem fertigen Fahrzeug treffend geschuldet ist.

Natürlich erinnert es an die berühmten Strandwagen jener Zeit. Der von Ghia gebaute Jolly war ebenfalls komplett offen, besaß aber keine herkömmlichen Türen und war in der Regel mit Korbsitzen und einem abnehmbaren Dach ausgestattet. Dieses Exemplar hingegen hat seine Türen, den Windschutzscheibenrahmen und die unverwechselbare Karosserie des Fiat 500 bewahrt. Es handelt sich also weder um einen Jolly noch um den Versuch, ihn dezent zu imitieren. Es ist schlichtweg eine individuelle Interpretation der Idee eines offenen Fiats. Und die Modifikationen hörten damit nicht auf.

Im Heck arbeitet ein leistungsstarker 650-cm³-Motor, der mit Komponenten von Nanni ausgestattet ist. Das italienische Unternehmen Nanni entwickelt seit 1960 Leistungssteigerungen und technische Upgrades für Modelle wie den Fiat 500 und den Fiat 126. Daher genießt der Name unter Enthusiasten längst einen hervorragenden Ruf als Spezialist auf diesem Gebiet.

Das F stand natürlich nie ursprünglich für „Fast“ (schnell). Aber bei diesem Fiat können wir ruhig so tun, als ob. Dank des größeren Motors ist dieser 500 deutlich spritziger als ein Standardmodell. Und genau das will man, denn ein offener Fiat sollte nicht nur im Stand Spaß machen. Er sollte sich leicht anfühlen, agil reagieren und einem an jedem Kreisverkehr das Gefühl geben, viel schneller unterwegs zu sein, als man tatsächlich ist.

Auch beim Exterieur wurde an nichts gespart. Allein die Lackierung kostete über 5,000 €. Das Ergebnis ist fast zu schön zum Fahren. Fast – denn einen Fiat 500 ohne Dach nur deshalb in der Garage stehen zu lassen, weil er so schön geworden ist, wäre natürlich auch etwas seltsam.

Die Restaurierung ist dokumentiert, und das Fahrzeug ist in den Niederlanden zugelassen. Ein komplett neu aufgebauter Fiat 500 F, ausgestattet mit einem 650-cm³-Motor mit Nanni-Komponenten und umgebaut zu einem permanent offenen Fahrzeug. Dieser Fiat hat einfach beschlossen, dass er kein Dach mehr braucht.

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