Fiat 900E “From the nuns of Bergamo”

Neu eingetroffen
KarosseriePersonenbus
GetriebeHandschalter
Kilometerstand47651 km
Jahr1980
MwSt. / MargeMarge
  • "From the nuns of Bergamo" - For their weekly trip to downtown of Bergamo
  • Donated at the time by Fiat Italy to the monastery
  • Very original and well-preserved
  • "It is said that they have never broken down on the road - Perhaps some kind of eternal blessing"
  • With 7 nuns steeply downward through the “Città Alta” in Bergamo - Cross oneself once more
17.500,-

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Sieben Nonnen, eine und die steilen Straßen von Bergamo.

Das klingt schon wie die Eröffnungsszene eines italienischen Films. Der Legende nach spendete Fiat Italien den Wagen einem Kloster in der Nähe von Bergamo. Die Nonnen nutzten ihn für ihre wöchentliche Fahrt in die Stadt. Angeblich ließ der Fiat sie nie im Stich. Ob das nun an sorgfältiger italienischer Wartung, seiner einfachen Konstruktion oder einer Art dauerhaftem Segen lag, lässt sich natürlich nicht sagen. Doch der überlieferten Geschichte zufolge bestiegen die Schwestern jede Woche den Wagen für die Fahrt vom Kloster ins Zentrum von Bergamo. Die Hinfahrt war wohl nicht das Problem, aber natürlich mussten sie auch wieder zurückkommen.

Bergamo besteht aus der Unterstadt und der historischen Città Alta, die sich hoch über der modernen Stadt erhebt. Die Straßen dort sind eng, bemerkenswert steil und eindeutig nicht für große Fahrzeuge ausgelegt. Wenn man bedenkt, dass sieben Nonnen in einem kleinen Fiat bergab in Richtung Stadt fahren, kann man sich gut vorstellen, dass unterwegs ein zusätzliches Kreuzzeichen gemacht wurde. Sicher ist sicher.

Der Fiat 900T wurde 1976 als Nachfolger des 850T eingeführt. Er war ein kompakter Nutzfahrzeug, den Fiat in verschiedenen Ausführungen anbot: als Kastenwagen, als Kombi (Personen- und Güterverkehr) und als siebensitziger Pulmino. Außen kompakt, innen überraschend geräumig und einfach genug, um für nahezu jeden Zweck geeignet zu sein.

1980 wurde das Modell überarbeitet und in 900E umbenannt. Fiat verbaute unter anderem größere schwarze Stoßstangen, andere Rückleuchten, überarbeitete Felgen und Scheibenbremsen vorn. Auch der Innenraum wurde modernisiert, mit verschiedenen Komponenten des zeitgenössischen Fiat 127. Es war zwar keine Revolution, aber ausreichend, um den kleinen Transporter auf den neuesten Stand zu bringen.

Im Heck arbeitet ein 903-cm³-Vierzylinder mit rund 35 PS. Fünfunddreißig PS. Nach heutigen Maßstäben nicht viel, aber darum geht es nicht. Der Fiat 900E ist kein Auto, mit dem man beweisen muss, wie schnell man irgendwohin kommt. Er macht die Fahrt selbst zum Erlebnis. Man hört den Motor hinter sich arbeiten, sitzt aufrecht am Steuer und hat dank der riesigen Glasflächen praktisch alles im Blick. Und mit sieben Schwestern an Bord war die gute Sicht sicherlich kein unnötiger Luxus.

Was heute am meisten beeindruckt, ist, wie originalgetreu und bemerkenswert gut erhalten dieser 900E ist. Dadurch wirkt er nicht nur wie ein charmanter, klassischer Kleinbus, sondern auch wie ein kleines, bewahrtes Stück italienischen Alltagslebens. Man kann sich die Fahrt fast vorstellen: das leise Summen des Vierzylindermotors im Heck, während der Fiat gemächlich durch die Straßen von Bergamo fährt.

Ein außergewöhnlich origineller Fiat 900E von 1980 mit einer besonders liebenswerten Geschichte und ausreichend Platz für eine kleine Klostergemeinschaft. Und sollte er jemals ungewohnte Geräusche von sich geben, können seine ehemaligen Besitzer vermutlich immer noch ein gutes Wort für ihn einlegen.

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