Honda NSX “Newly delivered by Pagani”

Neu eingetroffen
KarosserieCoupé
GetriebeHandschalter
Kilometerstand97491 km
Jahr1991
MwSt. / MargeMarge
  • "Delivered by Pagani": Pagani Freres the Honda dealer from Marseille (F)
  • 99.9% first paint - A remarkably original example
  • Includes all factory manuals in the gray folder and dealer invoices
  • Major maintenance last year
  • It's been under the same owner for 34 years - “Then you didn't do it for the money”
  • Ayrton Senna - aluminum - VTEC - Nürburgring - It sounds almost poetic
128.500,-

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Entwickeln Sie einen japanischen Sportwagen, der Folgendes leisten kann Ferrari Und Porsche vor eine ernsthafte Herausforderung. Das klingt schon ambitioniert. Dann noch, fast komplett aus Aluminium zu bauen, mit einem hochdrehenden VTEC-Motor auszustatten und ihn mit Unterstützung von Formel-1-Fahrern auf dem Nürburgring zu optimieren. Noch ambitionierter. Und ihn dann so zuverlässig zu machen, dass man bedenkenlos nach Südfrankreich fahren kann? Das klingt fast unmöglich.

Das Der NSX kam Anfang der 1990er-Jahre als völlig neue Interpretation des exotischen Sportwagens auf den Markt. Honda hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Auto zu entwickeln, das in puncto Leistung mit den etablierten Modellen aus Italien und Deutschland mithalten konnte und gleichzeitig alltagstauglich, leicht zu fahren und außergewöhnlich zuverlässig war.

Honda hatte bereits in den 1980er-Jahren mit der Erforschung verschiedener Motor- und Fahrgestellkonfigurationen begonnen. Verschiedene Mittelmotorvarianten wurden untersucht, bevor Pininfarina mit der Entwicklung eines Konzeptfahrzeugs beauftragt wurde. Diese Studie bildete schließlich die Grundlage für den späteren NSX. Ursprünglich standen die Initialen für „New Sportscar eXperimental“.

Der NSX war nie als konventioneller Sportwagen mit anderer Karosserie gedacht. Honda entwickelte praktisch jeden Aspekt des Fahrzeugs von Grund auf neu. Karosserie und Chassis bestanden größtenteils aus Aluminium, ebenso wie wichtige Fahrwerkskomponenten. Das Ergebnis war eine deutliche Gewichtsreduzierung. Heute wird Aluminium in fast allen Bereichen eingesetzt, von Luxusfahrzeugen bis hin zu ... sedanHonda hat sich zwar zu elektrischen Familienautos entwickelt, aber 1991 war ein komplett aus Aluminium gefertigter Sportwagen alles andere als alltäglich. Er war teuer. Und genau diese Art von technischer Herausforderung wollte Honda meistern.

Hinter dem Fahrer sitzt ein 3.0-Liter-V6-Motor mit Hondas bekannter VTEC-Technologie. Der Motor verfügt über Titanpleuel und einen Drehzahlbereich, der damals eher einem Rennwagen als einem Straßenfahrzeug angemessen schien. Die Drehzahlbegrenzung setzt erst bei etwa 8,000 U/min ein. Bei niedrigen Drehzahlen fährt sich der NSX geschmeidig, kultiviert und souverän. Steigt die Drehzahl jedoch, verändert sich sein Charakter dramatisch. Der V6 wird spritziger, direkter und klingt absolut grandios.

Ayrton Senna wird oft als Entwicklungsfahrer des NSX bezeichnet. Das ist zwar etwas übertrieben, aber er testete das Auto während der Entwicklungsphase und riet Honda, die Steifigkeit des Chassis weiter zu erhöhen. Der Entwicklungsprozess umfasste jedoch weit mehr als nur ein legendärer Rennfahrer, der ein paar schnelle Runden absolvierte.

Honda führte umfangreiche Tests in Suzuka, auf verschiedenen Teststrecken in ganz Japan und auf der Nürburgring-Nordschleife durch. Testfahrer Motoharu Kurosawa absolvierte Runde um Runde, während die Ingenieure jede von ihm festgestellte Bewegung im Aluminiumchassis sorgfältig analysierten. Daraufhin wurden entsprechende Verstärkungen angebracht.

Das Ergebnis war ein deutlich steiferes Chassis, ohne Hondas ursprüngliche Leichtbauphilosophie zu beeinträchtigen. Für das Cockpit orientierte sich Honda sogar an der Sicht nach außen des F-16-Kampfjets. Die Kabine wurde weit vorne positioniert und zeichnet sich durch großzügige Glasflächen und bemerkenswert schlanke Säulen aus. Dadurch bietet der NSX für einen Sportwagen eine hervorragende Rundumsicht.

Dieser Honda NSX wurde 1991 von Pagani Frères, damals ein offizieller Honda-Händler in Marseille, ausgeliefert. Das Fahrzeug blieb anschließend ganze 34 Jahre im Besitz seines Erstbesitzers. Ein Großteil dieses NSX trägt noch den originalen Werkslack. Bei einem Auto wie diesem sagt ein weitgehend originaler Lackzustand viel aus – nicht nur über die Karosserie selbst, sondern vor allem über die sorgfältige Pflege, die dem Wagen im Laufe seines Lebens zuteil wurde.

Die Dokumentation wurde ebenso sorgfältig aufbewahrt. Die originalen Bedienungsanleitungen befinden sich noch in ihrer grauen Mappe, und auch die Händlerrechnungen sind erhalten geblieben. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug letztes Jahr einer umfassenden Inspektion unterzogen. All dies macht es zu einem außergewöhnlich gut erhaltenen Exemplar.

Mit dem NSX gelang Honda etwas wahrhaft Bemerkenswertes. Er bot die Leistung und Technik eines exotischen Sportwagens und verband diese Eigenschaften mit Ergonomie, Rundumsicht und Alltagstauglichkeit, die viele seiner Konkurrenten damals einfach nicht erreichen konnten.

Ist ein Honda NSX von 1991 heute noch ein unterschätztes Auto? Wohl kaum. Zu viele Enthusiasten sind inzwischen zu demselben Schluss gekommen. Doch ein früher NSX, der 34 Jahre lang in ein und demselben Besitz blieb, noch immer den Großteil seines Originallacks aufweist und zusammen mit seinen Originaldokumenten angeboten wird, ist wahrlich keine alltägliche Erscheinung.

Kontakt Gallery Aaldering Entdecken Sie diesen außergewöhnlichen Honda noch heute selbst. Wir exportieren unsere Fahrzeuge weltweit; bitte erkundigen Sie sich nach den Möglichkeiten.

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