Maserati Indy America 4900 “Blu Ischia”

KarosserieCoupé
TransmissionHandschalter
Kilometerstand65359 km
Jahr1971
MwSt. / MargeMarge
  • Accompanied by the “Internal Factory Order” with all certificates Maserati Classiche
  • Restored by a reputable specialist in the Netherlands
  • Factory-version with power steering
  • "Blu Ischia with Rosso Senape leather" - Stability and vigorous
  • One of 39 US-market cars equipped with five-speed ZF gearbox
  • "Quintessential Grand Tourer combining room for four adults"
89.500,-

Import Export

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Der Name Indy wurde nicht zufällig gewählt. In den Jahren 1939 und 1940 Mit dem legendären 8CTF Boyle Special, gefahren von Wilbur Shaw, gewann er die Indianapolis 500. Das war kein Zufall – es war ein Statement. Jahrzehnte später, als Michael Schumacher im Jahr 2000 mit ebendiesem Maserati eine Ehrenrunde in Indianapolis drehte, sprach sein Lächeln Bände. Manche Siege verblassen nie wirklich. Maserati verstand das. Und so präsentierte die Marke Ende der 1960er-Jahre ein Auto, das dem Namen eine neue Bedeutung verlieh: den Maserati Indy.

1968 präsentierte Maserati auf dem Turiner Autosalon am Stand von Carrozzeria Vignale ein neues viersitziges Coupé. Entworfen von Giovanni Michelotti, basierte es auf der bewährten Maserati-Formel mit vorn eingebautem V8-Motor und Hinterradantrieb. Die Serienversion folgte Anfang 1969 in Genf und stieß auf überaus positive Resonanz. Nicht nur wegen ihrer hohen Geschwindigkeit, sondern auch, weil sie etwas schaffte, was nur wenige GT-Fahrzeuge jener Zeit erreichten: vier Erwachsene komfortabel zu befördern, ohne dabei schwerfällig oder unhandlich zu wirken.

Das Design ist unverkennbar typisch für die späten 1960er-Jahre – lang, klar und dezent straff. Die Fastback-Silhouette mit großer Heckklappe bietet nicht nur großzügigen Fahrgastraum, sondern auch ausreichend Stauraum für Gepäck. Damit ist der Zweck des Indy sofort klar: lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit, mühelos und ohne Probleme zurückzulegen. Einfach weiterfahren.

Maserati bot den Indy mit drei V8-Motoren an: einem 4.1-Liter-, einem 4.7-Liter- und schließlich dem 4.9-Liter-Motor. Das hier präsentierte Exemplar ist die letztgenannte Variante – die Topversion. Mit 320 PS war er zu seiner Zeit ein ernstzunehmender Gran Turismo, insbesondere in Kombination mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe von ZF. Bemerkenswerterweise ist dieses Fahrzeug eines von nur 39 für den US-Markt gebauten Exemplaren mit diesem Schaltgetriebe, was es zu einer ganz besonderen Rarität macht.

Das Fahrwerk war auf Stabilität und Souveränität ausgelegt. Keine Nervosität, keine Überraschungen – genau das, was man sich bei anhaltend hohen Geschwindigkeiten wünscht. Die Servolenkung gehörte zur Serienausstattung und machte den Indy überraschend zugänglich. Maserati wollte hier ganz klar keinen reinrassigen Sportwagen bauen, sondern ein Auto, das man, wenn man es denn wollte, tatsächlich jeden Tag fahren konnte.

Die Farbkombination unterstreicht diese Philosophie. Blu Ischia über Rosso Senape Leder – klassisch, aber alles andere als konservativ. Der Innenraum ist geräumig, logisch und übersichtlich gestaltet. Alles ist intuitiv erreichbar. Kein Überfluss, keine unnötigen Verzierungen – einfach durchdachtes Design in Perfektion. Dieses Exemplar wurde von einem renommierten Spezialisten in den Niederlanden restauriert und verfügt über die vollständige Maserati Classiche Dokumentation, inklusive der originalen Werksbestellung. Sein Zustand ist exzellent, die Präsentation makellos und – was am wichtigsten ist – er fährt sich genau so, wie er soll: sanft, kraftvoll und souverän.

Insgesamt wurden 1,104 Maserati Indy gebaut, von denen nur 300 mit dem 4.9-Liter-Motor ausgestattet waren – und noch weniger in dieser Konfiguration. Dieses Auto fordert keine Aufmerksamkeit. Es ist ein Auto, das man im Moment des Fahrens versteht. Ein wahrer Gran Turismo, genau so, wie Maserati ihn konzipiert hat.

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